München ist nicht „die internationale Schule“. Es ist eine bayerische Hauptstadt mit zwei englischsprachigen IB-Campussen, die ankommende Familien in der ersten Woche nennen, und einer Europäischen Schule, die wegen des Patentamts da ist.
Die Porträts, die wir haben, sind die Munich International School am Schloss Buchhof in Starnberg, die Bavarian International School in Haimhausen mit einer Schwabinger Grundschule, und die Europäische Schule München in Fasangarten und Neuperlach. Nutzt sie für Euro-Tabellen und Aufnahmeregeln. Diese Notiz ist die Stadt dazwischen. Die Deutschland-Seite ist die weitere Karte — Frankfurts Paarung aus FIS und einer weiteren Europäischen Schule, Hamburg, und offizielle deutsche Türen, die wir nennen, ohne sie zu ordnen.
Drei Klimata, drei Uhren
MIS sitzt am Schloss Buchhof in Starnberg. Seewetter. IB von der Early Childhood bis zum Diploma, plus ein MIS-High-School-Diplom. Englisch im Klassenzimmer. Deutsch für jedes Kind — die eigene Konstruktion der Schule. Wenn jemand „das Schloss am Wasser“ sagt, ist oft dieses Tor gemeint. Messt die Starnberger Straße im Januar, nicht einen Tag der offenen Tür im Juni.
BIS sitzt in Haimhausen, nördlich der Stadt, mit einer Grundschule in Schwabing. Ein weiterer IB-Kontinuum, eine weitere Schlossgeschichte, ein anderer Bus. Die Schule teilt München mit MIS und fast keinen Arbeitsweg. Das Prospekt 2026–27 im Porträt ist das lebende Blatt — prüft das Jahresdatum im Dateinamen.
ESM sitzt im Südosten: Kindergarten und Grundschule in Fasangarten, die Höhere Schule in Neuperlach. Das ist kein IB. Der Abschluss ist das Europäische Abitur. Kinder der Kategorie I vom EPA und von EU-Bediensteten werden aufgenommen und sind schulgeldfrei. Kategorie III zahlt die Tabelle des Obersten Rats und wartet auf einen begrenzten Platz. Messt die S3 und die U5, nicht einen See.
Sie teilen einen Flughafen und fast keinen Dienstag. Zwei kostenpflichtige IB-Schlösser. Ein öffentliches europäisches System mit Sprachsektionen. Lauft mindestens zwei.
Wer zahlt, ist die erste Frage
Wenn ein Elternteil am Europäischen Patentamt oder einer EU-Institution arbeitet, die Kategorie I öffnet, beginnt bei den Europäischen Schulen, nicht beim Tag der offenen Tür eines Schlosses. Ein Rundgang durch die Elise-Aulinger-Straße bewegt kein Kategorie-III-Dossier.
Wenn niemand im Haus Kategorie I oder II ist, seid ihr in den IB-Wäldern — oder an einer bayerischen staatlichen oder kirchlichen Tür, die die Länderseite nennt. Besucht ESM nicht, als wäre sie MIS mit einer schöneren U-Bahn.
Die Sprache des Hofs zählt weiter. Ein Kind kann um 9 Uhr im englischen Klassenzimmer gedeihen und um 11 einsam sein, wenn der Park Deutsch spricht — oder die Sektionssprache, die ihr nicht erwartet habt.
Bleiben, gehen, oder ein anderes Land
Ein bayerisches Gymnasium, ein kirchliches Haus, eine Grundschule im Viertel — das sind offizielle Morgen. Wenn ihr bleiben könnt, fragt, wie die Hochschulen hier das Papier lesen, das ihr kauft — IB, Europäisches Abitur oder Abitur. Wenn ihr geht, fragt die Hochschule dort.
Frankfurt ist kein Vorort von München. Die FIS und die Europäische Schule Frankfurt sind ein anderer Montag. Macht aus Bayern kein einziges Schloss.
Fragen auf der Treppe
Fragt, welche Kategorie ihr wirklich seid, schriftlich. Fragt, auf welcher Seite der Stadt ihr mieten könnt, ohne euch über den Bus zu belügen. Fragt, was der Hof nach dem Essen spricht. Fragt, ob ein Eintritt mitten im Jahr überhaupt möglich ist.
Lauft Starnberg, Haimhausen und Fasangarten an einem gewöhnlichen Dienstag, nicht nur im Mai-Licht. Die Alpen sind schön. Eis auf dem Gehweg ist der Schulweg.
Der Stadthub ist die kurze Karte. Die drei Porträts sind die langen.
Freundliche Orientierung, keine formale Beratung. Termine immer bei der Schule prüfen.