Basel · Tram 11
Basel, Aesch und Reinach, nicht Zürich
Basel ist kein Vorort von Zürich. Es ist eine Grenzstadt, deren IB-Kontinuum in Aesch und Reinach sitzt. Fragt, welches Papier das Kind hält, und welches Tram ihr aushaltet.
Basel · Tram 11
Basel ist kein Vorort von Zürich. Es ist eine Grenzstadt, deren IB-Kontinuum in Aesch und Reinach sitzt. Fragt, welches Papier das Kind hält, und welches Tram ihr aushaltet.
Basel ist nicht „bei Zürich“. Es ist eine Grenzstadt mit Rhein, Tram und einem offiziellen IB-Kontinuum, das versetzte Familien in der ersten Woche nennen — plus ein viel älteres Netz von Schulen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft, das sie in der zweiten nennen.
Das Porträt, das wir haben, ist die International School Basel auf drei Standorten in Aesch und Reinach. Dort steht die Franken-Tabelle 2026–27, die Entwicklungsgebühr von CHF 4’500, und welches Tor dieses Kind wirklich benutzt. Diese Notiz ist die Stadt darum. Die Schweiz-Seite ist die weitere Karte — Genf, Zug, der Zugerberg, die See-Internate.
Die ISB ist eine Tagesschule. Von drei Jahren bis Klasse 6 an der Arlesheimerstrasse in Aesch. Klassen 7–8 am Fiechtenweg in Reinach Süd. Klassen 9–12 an der Fleischbachstrasse. Das Tram 11 ist die ehrliche Zahl. Das ist nicht Kleinbasel, und das ist nicht Wädenswil.
Die Schule nennt PYP, MYP und Diploma. Das ist das Papier. Eine bilinguale Schweizer Matur auf dem Zugerberg ist ein anderes Klima. Die ISZL ist Baar und Hünenberg. Montana hat Betten. Macht daraus keine Kantonsgleichung.
Wenn ihr bleiben könntet, ist ein englisches IB-Diplom nicht automatisch das gütigste Papier. Ein Gymnasium in Basel-Stadt, eine Tür in Basel-Landschaft, ein französischsprachiges Haus am anderen Ufer — das sind offizielle Morgen. Familien, die die ISB ansehen, laufen oft in derselben Woche auch eine deutsche oder französische Tür, weil die nächste Versetzung noch hier sein kann.
Die Sprache auf dem Hof ist die Probe, die mehr zählt als die IB-Seite. Ein Kind kann um 9 Uhr auf Englisch glänzen und um 11 einsam sein, wenn das Tram Baseldeutsch spricht — oder einsam auf Deutsch, wenn der Spielplatz das nicht tut.
Zürich ist eine andere Stadt. Genf ist ein anderer See. Der Rhein ist keine Fussnote zu beidem.
Fragt, auf welchem Campus dieses Kind im September steht. Fragt die ISB, ob die Rechnung privat oder Firma ist, und was die 20 Prozent bei der Aufnahme für dieses Jahr sind. Fragt, wie viel Deutsch ein neues achtjähriges Kind vor Weihnachten wirklich trifft.
Messt Aesch, Fiechten und Fleischbachstrasse am selben nassen Dienstag. Dann ein Quartier-Gymnasium.
Der Stadthub ist die kurze Karte. Das Porträt ist das lange.
Freundliche Orientierung, keine formale Beratung. Termine immer bei der Schule prüfen.
Die Buchstaben auf dem Abschlusszeugnis zählen. Sie sind nicht das ganze Kind. So unterscheidet ihr sie ohne Kopfschmerz — und ohne so zu tun, als bliebe jede Tür offen.
16 minIhr braucht keinen perfekten Algorithmus. Nur ein paar wahre Dinge über euer Kind, eine langweilige Liste am Kühlschrank — und den Mut, einen schönen Campus zu ignorieren, der nicht passt.
15 minDas Schulgeld ist die Zahl auf der Startseite. Das PDF ist die Zahl, die im März kommt. Hier steht, wie ihr die zweite lest, ohne einen Euro, eine Krone oder eine Frist zu erfinden.
13 minLasst die Frage nach dem Schnitt vom letzten Jahr zu Hause. Stellt die, bei denen sich das Gesicht einer Lehrkraft verändert. Dann schaut den Flur an, während sie antwortet.